Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Flugabwehr zerstört mehr als 290 Drohnen

18.09.2026 07:31 Uhr
07:31 Uhr
Truppenverband Nord eliminiert in der Nacht Dutzende ukrainische Kämpfer
Artilleriebesatzungen des russischen Truppenverbands Nord hätten in der vergangenen Nacht mit Unterstützung von Drohneneinheiten mehr als 200 Feueraufgaben in den Gebieten Charkow und Sumy ausgeführt. Dies teilt die Pressestelle des Truppenverbands gegenüber TASS mit.
Durch den Einsatz von Artillerie und Mehrfachraketenwerfern seien 74 ukrainische Soldaten, eine Haubitze vom Typ Akazija, zwei Munitionslager, 15 Drohnenleitstellen sowie elf Geländefahrzeuge der ukrainischen Streitkräfte eliminiert worden, hieß es.
Zudem hätten die Luftabwehreinheiten des Verbands 171 gegnerische Drohnen zerstört, die in Richtung der russischen Grenzregionen geflogen waren.
17.09.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:58 Uhr
DVR: Drei Tote, mehrere Verletzte an einem Tag
Wegen ukrainischer Angriffe auf die Volksrepublik Donezk (DVR) sind im Laufe des Tages drei Zivilisten ums Leben gekommen, erklärt Denis Puschilin, der Leiter der Region. Zudem wurden zehn Menschen verletzt, unter ihnen vier Kinder.
21:42 Uhr
Gebiet Belgorod: Ein Toter, mehrere Verletzte nach ukrainischen Drohnenangriffen
Der Krisenstab im Gebiet Belgorod hat weitere Drohnenangriffe der ukrainischen Streitkräfte gemeldet. Demnach schlug ein unbemanntes Flugzeug in einen Kleintransporter im Bezirk Schebekino ein. Ein Insasse kam vor Ort ums Leben, eine Frau und fünf Männer wurden verletzt.
Außerdem wurde ein 17-Jähriger durch die Detonation einer FPV-Drohne im Bezirk Graiworon verletzt. Bei Drohnenangriffen auf Autos in den Bezirken Rakitnoje und Krasnaja Jaruga erlitten zwei Männer und eine Frau Verletzungen.
21:22 Uhr
Russische Flugabwehr zerstört mehr als 290 Drohnen

SymbolbildAlexander Reka / TASS Einheiten der russischen Flugabwehr haben 292 unbemannte Fluggeräte der Ukraine zerstört. Laut dem Verteidigungsministerium wurden die Drohnen zwischen 8 und 20 Uhr (Moskauer Zeit) über acht Regionen Russlands sowie über dem Kaspischen und Schwarzen Meer vom Himmel geholt.
20:55 Uhr
"Putin etwas Gutes tun?" – Selenskij hält Wahlen in Ukraine derzeit für unmöglich

RT Wladimir Selenskij erklärt, dass er grundsätzlich bereit wäre, bereits am nächsten Tag Wahlen abzuhalten, sieht dies während des laufenden Krieges jedoch als nicht umsetzbar an. Zunächst brauche es einen mehrmonatigen Waffenstillstand, in dessen Verlauf eine Lösung für die Durchführung der Wahlen gefunden werden könne.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
20:34 Uhr
Russische Armee trifft zwei Frachter mit Militärgütern an Bord
Im Laufe des Tages haben die russischen Streitkräfte weitere Drohnenangriffe gegen Häfen und Schiffe der Ukraine unternommen. Laut dem Verteidigungsministerium trafen russische Truppen einen Frachter im Hafen von Tschernomorsk und einen Frachter auf dem Weg zum Hafen von Ismail. Die beiden Schiffe waren mit militärischen Gütern beladen.
20:16 Uhr
Vorsitzende einer Wahlkommission im Gebiet Saporoschje bei gezieltem Drohnenangriff auf ihr Haus getötet
Die Vorsitzende einer Bezirkswahlkommission im Gebiet Saporoschje, Jelena Astanina, ist bei einem gezielten Drohnenangriff auf ihr Wohnhaus ums Leben gekommen. Der kommissarische stellvertretende Gouverneur Sergei Obertas erklärt in einer Mitteilung:
"Es war kein zufälliger Beschuss, sondern eine gezielte Jagd auf die Vorsitzende der Bezirkswahlkommission. Wir haben keinen Zweifel daran, dass sie das Ziel war. Dies ist ein zynisches Verbrechen, das nicht zu rechtfertigen ist und auch nicht gerechtfertigt werden kann."
Zuvor hatte die Zentrale Wahlkommission Russlands berichtet, dass Astanina bei einem Drohnenangriff am 15. September getötet worden war.
19:43 Uhr
Le Pen warnt vor hundertjährigem Krieg
Der Krieg in der Ukraine könnte hundert Jahre lang dauern, erklärt Marine Le Pen beim Fernsehsender LCI. Die Politikerin betont:
"Entweder tritt die NATO in diesen Krieg ein, und dann haben wir einen dritten Weltkrieg, oder wir werden Zeugen eines hundertjährigen Krieges."
Le Pen erinnert hierbei daran, dass der Ukraine-Konflikt bereits länger andauert als der Erste Weltkrieg.
Des Weiteren ruft die Französin zu einer Konferenz auf hoher Ebene auf, um Lösungen für den Konflikt zu finden. Sie möchte das Thema mit den Präsidenten von Russland und der Ukraine persönlich erörtern. An dem Verhandlungsprozess sollten auch Deutschland, Polen und die Türkei beteiligt sein.
Die historische Rolle von Frankreich bestünde genau darin, die notwendigen Bedingungen für Verhandlungen zu schaffen, die zum Frieden führen, betonte Le Pen.
Nach ihrer Ansicht sei Frankreich derzeit nicht mehr in der Lage, die Ukraine im bisherigen Umfang finanziell zu unterstützen. Paris wäre trotzdem bereit, ukrainische Soldaten auszubilden und Kiew mit Waffen zu beliefern.
19:22 Uhr
Fico reist am Freitag in die Ukraine

Archivbild: Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico im November 2024 in BudapestJanos Kummer / Gettyimages.ru Robert Fico hat einen Besuch in der Ukraine am Freitag angekündigt. In einem Beitrag auf Facebook schrieb der Ministerpräsident der Slowakei:
"Ich hoffe, ich bin morgen Abend, wenn ich aus der Ukraine zurückkehre, nicht mehr so skeptisch wie jetzt."
Der Besuch wird einige Stunden dauern. In der Nacht zum Samstag wird Fico in die Slowakei zurückkehren. Weitere Einzelheiten gab der Ministerpräsident nicht bekannt.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


